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Das Beste, was wir hatten

Edition Nautilus Verlag
Hamburg
Juni 2009
ISBN: 978-3894015985

Autor:
Jochen Schimmang

19,90 Euro

Das Beste, was wir hatten

Der Roman spielt im Bonner Raum im letzten Jahrhundert des alten Jahrtausends, vor und nach der Wende und dem Umzug der Regierung nach Berlin. Der als Student in linken Kreisen aktiv gewesene Protagonist Gregor ist einige Jahre lang Berater des CDU-Kanzleramtsministers, also quasi im Zentrum der Macht, bis er wegen seiner einstigen Beziehung zu einer Stasi-Spionin entlassen wird. Sein bester Freund Leo ist beim Kölner Verfassungsschutz, dessen Frau Anita, seine zeitweilige Geliebte und ihr gemeinsamer Freund Carl Schelling, ein Archivar, möchten das Germania-Denkmal bei Rüdesheim - in seinen Augen eine preußische Verschandelung der rheinischen Republik - in die Luft sprengen...

Ein Buch für alle, die diese Zeiten miterlebt haben. Es kommen die realen Personen Carlo Schmid (SPD-Politiker und renommierter Staatsrechtler als Studienobjekt von Gregor), der zeitweilige Bundesgeschäftsführer der SPD, Peter Glotz (als Mensch und als Politiker) und natürlich Helmut Kohl, der Kanzler der deutschen Einheit - von Jochen Schimmang stets „der Dicke“ genannt - vor. Am gelungensten finden wir Kapitel 23, in dem die Romanfigur Frau Mohr-Hagen, ein „bekennendes Mitglied der Freien Demokratischen Partei“, als rücksichtslose Pinochet-Bewunderin und als Lobsängerin des Freien Marktes, der nur den Reichen dient, demaskiert wird.

Jochen Schimmang, geboren wie die Hauptperson des Romans im Jahr 1948, ist Schriftsteller, Hörspielautor und Übersetzer. Er studierte von 1969 bis1974 Politische Wissenschaften und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Von 1978 bis 1998 wohnte er in Köln. Heute lebt er in Oldenburg.